Race-Comeback

292 Tagen nach meinem Kreuzbandriss im Super-G von Kvitfjell durfte ich im FIS-Riesenslalom an der Lenk zu Beginn des Jahres mein Comeback feiern.
Vor dem Rennen war ich nicht besonders nervös, die Vorfreude endlich wieder am Start eines Rennens zu stehen war definitiv grösser. Als ich die Ziellinie im ersten Lauf überquerte, wurde ich schon für einen kurzen Moment etwas emotional. Ich erreichte nach dem zweiten Lauf den 21. Schlussrang. Es war ein wichtiger Schritt, mein erstes Rennen zu fahren und das Resultat war zu diesem Zeitpunkt zweitrangig. In diesem Moment war ich nur glücklich, nach gut neun Monaten nach der Operation wieder Skirennen zu fahren und das mit Freude und ohne Schmerzen im Knie.
In den vergangenen Wochen ging es dann darum, mehr Vertrauen zu finden und mich von Rennen zu Rennen steigern zu können. Dies gelang mir auch gut, ich konnte im meinem dritten und vierten Riesenslalomrennen jeweils meine besten FIS-Punkte in dieser Disziplin herausfahren. Auch im Super-G durfte ich bereits letzte Woche in Italien die ersten Rennen bestreiten. Diese dienten für mich mehr als Training um wieder ein Gefühl für die Geschwindigkeit und die grösseren Radien zu bekommen. Auch im Speed wird es noch einige Trainings- und Rennkilometer brauchen, um das Vertrauen wieder auf das Level zu bringen, welches ich vor der Verletzung hatte.
Ich fühle mich gut und bin auf einem guten Weg, ich mache in jedem Training weiter Fortschritte und bin einfach nur sehr dankbar und glücklich, meiner Passion nachkommen zu dürfen.

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Where next?
13.-14.02 SG Europa Cup, Bardoneccia
19.-20.02 SG Europa Cup, Sarntal

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Kategorien: Blog