Saisonstart 25/26:

Nach einer guten Vorbereitung war geplant, am 25. und 26. November in Arosa in die Rennsaison zu starten. Das Wetter machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung: Aufgrund des starken Schneefalls konnten die Rennen nicht wie vorgesehen durchgeführt werden. Ein Rennen wurde auf den 27. November verschoben, damit zumindest ein Rennen stattfinden konnte.
Für uns bedeutete dies, dass wir die beiden eigentlich als Renntage vorgesehenen Tage anderweitig nutzen mussten. Da Skirennfahrer generell sehr flexibel sind, war das jedoch kein grosses Problem. Wir bauten Kraft- und Aktivierungseinheiten ein, und auch Gesellschaftsspiele halfen dabei, die Zeit sinnvoll und angenehm zu überbrücken. An einem der Tage konnten wir zudem kurz auf die Rennpiste, um etwas freizufahren, jedoch war nicht mehr möglich, als an unseren Kurzschwung- und Demo-Team-Fähigkeiten zu feilen.
Am 27. November war es dann soweit. Mit einem Riesenslalom konnten wir endlich in die Rennsaison starten. Ich fuhr dabei auf den 12. Rang. Obwohl ich nicht ganz an meine Trainingsleistungen anknüpfen konnte und daher mit dem Resultat nicht vollständig zufrieden war, wusste ich im Voraus, dass es in diesem Rennen um einen potenziellen Startplatz für die kommenden Europacup-Riesenslaloms in Zinal ging. Umso erfreulicher war es für mich, dass ich trotz des Ergebnisses die Möglichkeit erhielt, in Zinal an den Start zu gehen.
Da der Riesenslalom nicht meine Hauptdisziplin ist, lautete das Ziel ganz klar: Erfahrungen sammeln. Und genau das konnte ich.
In Zinal startete ich an den beiden Renntagen mit den Nummern 79 und 75. Am ersten Tag gelang mir im ersten Lauf ein Vorstoss auf den 38. Platz, im zweiten Lauf schied ich jedoch aus. Am zweiten Tag brachte ich beide Läufe ins Ziel. Die Piste bot den hinteren Startnummern leider nur noch begrenzte Möglichkeiten, weiter nach vorne zu fahren. Ich beendete das Rennen auf dem 39. Rang.

Fazit
Der Auftakt in den Riesenslalom war kein schlechter Start in die Saison. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung, sehe aber klar, dass noch Potenzial vorhanden ist. Somit freue ich mich darauf, dieses in den kommenden Rennen abrufen zu können.

What’s next?
11.–12.12.: GS FIS, Davos
17.–18.12.: DH-Europacup, St. Moritz

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