Meine Wochen nach dem Weltcup-Debüt:
Nach meinem Weltcup-Debüt ging es für mich direkt weiter in St. Moritz, wo im Europacup die ersten Abfahrtsrennen der Saison auf dem Programm standen. Am ersten Renntag konnte ich eine solide Fahrt zeigen und den 17. Rang erreichen – ein guter Einstieg und eine wichtige Standortbestimmung. In der zweiten Abfahrt am Folgetag hatten wir leider etwas Pech mit den Wetterbedingungen. Das Rennen konnte zwar gestartet werden, musste jedoch nach den ersten 30 Fahrern aufgrund des dichten Nebels unterbrochen und später ganz abgebrochen werden. Mit meiner Startnummer 29 war die Sicht bei meiner Fahrt bereits alles andere als optimal. Umso dankbarer bin ich, dass ich mit Rang 27 trotzdem noch ein paar Europacup-Punkte mitnehmen konnte.
Anschliessend standen für mich zwei Super-G-Rennen in Österreich auf dem Programm. Ziel war es, weitere Rennpraxis zu sammeln und im Anschluss noch in Pass Thurn zu trainieren, wo Anfang Januar die nächsten Europacup-Rennen stattfanden.
Nach einer kurzen Trainingspause über Weihnachten und Neujahr konnte ich von einigen sehr guten Trainingstagen in Italien profitieren, bevor wir weiter nach Pass Thurn reisten. Das erste Abfahrtstraining musste dort leider wegen zu viel Neuschnee abgesagt werden, sodass uns auf der neuen Europacup-Strecke nur ein einziges Training blieb.
Im Rennen konnte ich meine Trainingsleistung zwar steigern, machte jedoch im letzten Streckenabschnitt einen grösseren Fehler und vergab damit eine mögliche Topplatzierung. Umso zufriedener bin ich, dass ich im zweiten Rennen eine richtig gute Fahrt zeigen konnte und mit Rang 17 (erstes Rennen) sowie meinem ersten Top-10-Ergebnis im Europacup (Rang 8) nach Hause reisen durfte.
Nach nur drei Tagen zu Hause ging es dann auch schon weiter mit den ersten Europacup-Super-G-Rennen der Saison. In St. Anton konnte ich im ersten Rennen eine solide Leistung abrufen und den 10. Rang erzielen. Im zweiten Rennen schied ich leider nach einer sehr guten ersten Zwischenzeit aus. Der Grat zwischen Risiko und Kontrolle ist extrem schmal – dieses Mal war ich wohl einen Tick drüber. Trotzdem nehme ich sehr viele positive Aspekte aus diesen Rennen mit.
Viel Zeit zum Durchatmen blieb allerdings nicht, denn bereits am nächsten Tag standen im Hoch-Ybrig zwei Super-G-Rennen auf dem Programm. Im ersten Rennen gelang mir eine sehr starke Fahrt, und ich durfte meinen ersten Sieg in einem Super-G auf FIS-Stufe feiern 😊.
Gleichzeitig konnte ich damit auch meine FIS-Punkte verbessern, was das Ganze natürlich noch zusätzlich versüsst. Auch im zweiten Rennen lief es rund: Mit einem 3. Rang war ich mehr als zufrieden und konnte einen richtig erfolgreichen Renntag abschliessen.
Insgesamt bin ich sehr happy mit dem bisherigen Saisonverlauf und freue mich umso mehr auf die kommenden Aufgaben.
What’s up next:
• 26.–30.01. DH & SG Europacup, Orcières Merlette
• 03.–04.02. SG Europacup, Sarntal








