Sponsorenanlass zum Abschluss:
Mit dem Sponsorenanlass setzte Daria einen Schlussstrich unter die erfolgreiche Saison 25/26. Noch einmal liess sie die über dreissig Anwesenden teilhaben an den eindrücklichen Erlebnissen des letzten Winters und erzählte diverse persönliche Anekdoten und Eindrücke hauptsächlich von ihrem Weltcup-Debüt in St. Moritz im Dezember. Wie wichtig ihr die breite Unterstützung der Sponsoren, Gönner, Unterstützer und mittler weilen auch Fans ist konnte man ihr bei ihrer Ansprache deutlich anmerken! Danach hiess es für alle Anwesenden selbst anpacken und sich kreativ betätigen beim Pizzabacken, gemanagt vom einheimischen Pizzafuchs. Bis spät in den Abend wurde gefachsimpelt, diskutiert und den Erzählungen von Daria gelauscht. Diese breite Unterstützung ist ein kleines Puzzleteil von vielen, um in diesem Sport erfolgreich zu sein. Weitere wichtige Weichen werden in den nächsten Wochen gestellt, lass dich überraschen!
Daria’s Saisonrückblick 2025-2026
Nach einer intensiven und erfolgreichen Vorbereitung auf den Gletschern von Zermatt und Saas-Fee freute ich mich darauf, Ende November in Arosa endlich in die neue Saison zu starten. Die Riesenslalomrennen dienten dabei nicht nur als erste Standortbestimmung, sondern auch als Qualifikation für die Europacup-Riesenslaloms in Zinal.
Die Qualifikation gelang und so durfte ich in Zinal mein erstes Europacup-Rennen im Riesenslalom bestreiten. Mein Ziel war es, in dieser Disziplin weitere Erfahrungen zu sammeln und im Idealfall bereits die ersten Europacup-Punkte einzufahren. Für Punkte reichte es zwar noch nicht, dennoch konnte ich wertvolle Erkenntnisse mitnehmen. Dass das Thema «Erfahrungen sammeln» nur wenige Wochen später eine ganz neue Bedeutung erhalten würde, ahnte ich damals noch nicht.
Dank guter Trainingsleistungen und etwas Wettkampfglück erhielt ich die Möglichkeit, am 14. Dezember beim Super-G in St. Moritz mein Weltcup-Debüt zu feiern. Ein Moment, von dem ich lange geträumt hatte. Das Rennen selbst verlief nicht ganz nach meinen Vorstellungen, doch das spielte an diesem Tag nur eine Nebenrolle. Am Start eines Weltcuprennens zu stehen und mich mit den besten Athletinnen der Welt messen zu dürfen, war ein unvergessliches Erlebnis.
Nach diesem Highlight kehrte der Fokus wieder auf den Europacup zurück. Mein Ziel war klar: mich regelmässig in den Top 20 zu etablieren. Besonders im Super-G gelang mir dies sehr gut. Insgesamt konnte ich acht Top-20-Resultate erreichen, darunter drei Platzierungen in den Top 10. Mit Rang 5 und Rang 10 im Super-G sowie Rang 8 in der Abfahrt gelangen mir einige meiner besten Europacup-Ergebnisse bisher.
Da in diesem Winter nur wenige Europacup-Speedrennen auf dem Programm standen, erhielt ich Ende Februar erneut die Chance, im Weltcup zu starten. In Soldeu und Val di Fassa durfte ich weitere Einsätze auf höchster Stufe bestreiten. Dabei wurde mir einmal mehr bewusst, wie gross der Unterschied zwischen Europa- und Weltcup ist. Gleichzeitig zeigten mir diese Rennen auf, in welchen Bereichen noch Entwicklungspotenzial steckt. Genau deshalb waren diese Erfahrungen enorm wertvoll.
Zum Saisonende gelang es mir nochmals, einige starke Resultate herauszufahren. Mit Rang 5 im Super-G beim Europacup-Finale in Saalbach und der Bronzemedaille an den Elite-Schweizermeisterschaften in St. Moritz konnte ich die Saison erfolgreich abschliessen.
Am Ende sind es sieben Weltcupstarts sowie Rang 14 in der Europacup-Disziplinenwertung Super-G und Rang 19 in der Abfahrtswertung. Resultate, die ich mir zu Beginn der Saison kaum zu erträumen gewagt hätte.
Rückblickend war es eine Saison voller Premieren, Herausforderungen und wertvoller Erfahrungen. Sie hat mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin, gleichzeitig aber auch, woran ich in Zukunft weiterarbeiten möchte.
Und genau das macht Lust auf mehr. Ich freue mich bereits jetzt auf die kommende Saison und darauf, den nächsten Schritt zu machen.
















